Volleyballregeln

Die Volleyball-Hobbyliga hält sich, bis auf ein paar Ausnahmen,
an die internationalen Volleyballregeln und stellt diese daher
hier zur Verfügung.

Regeln für Beachvolleyball

VOLLEYBALL HOBBYLIGA   EMSLAND / GRAFSCHAFT BENTHEIM

Stand 20.04.2006

Teilnahmeberechtigung :

Mannschaften aus dem Emsland (Einschränkungen hinsichtlich Emsland-Nord siehe Spielordnung der Hobbyliga) und der Grafschaft Bentheim können sich an der Beachsaison der Volleyball Hobbyliga beteiligen! Sie müssen allerdings mit ihrer Anmeldung versichern, das ihnen ein entsprechendes Spielfeld zur Verfügung steht, das sie zum gegebenen Zeitpunkt nutzen können. Sollte eine Mannschaft kein eigenes Feld besitzen, so ist es zulässig, dass diese das Feld einer anderen Mannschaften nutzt. Über die Nutzungsmodalitäten sollte vor der Anmeldung zur Beachrunde eine Einigung getroffen sein! Bei der Anmeldung muss dieses Spielfeld als "nicht eigenes Spielfeld" vermerkt werden.

Mannschaften :

Beachvolleyball 2-2: eine Mannschaft besteht aus 2 Spielern, Zusammensetzung beliebig, Ersatzspieler erlaubt!!!

Quattro-Beachvolleyball 4-4: eine Mannschaft besteht aus 4 Spielern, dabei müssen mindestens zwei Frauen mitspielen, Ersatzspieler erlaubt!!!

Spielfeld :

Die Spielfeldgröße beträgt 8m x 16m. Das Spielfeld wird in der Mitte durch ein Netz geteilt. Der Spielfelduntergrund besteht aus Sand´.

Linien :

Nur die Außenlinien werden markiert. Sie sollten sich farblich vom Untergrund abheben und ca. 5-8cm breit sein! (zur Not langt in der Liga auch ein farbiges Seil!).

Netzhöhen :

Beachvolleyball  2,43 m

Quattro-Beachvolleyball 2,35 m

Netz :

wie Hallennetz, allerdings mit umgefalteten Bändern von 5-8 cm Breite an den Seiten, der Netzober- und -unterkante (Liga: normales Netz genügt!).

Antennen :

Für die Antennen gelten die gleichen Vorschriften wie für die Halle (in der Liga kann auch Antennenlos gespielt werden!)

Ball :

Die Eigenschaften des Balles sind die gleichen wie in der Halle mit folgenden Ausnahmen : Innendruck: 0,175-0,225 kg/cm2 , Farbe: optisch gut wahrnehmbar, Außenhülle: wasserabweisend.

Kleidung :

Shorts oder Badehose / Badeanzug, T-Shirt ist freiwillig, die Spieler müssen barfuss spielen. Es ist untersagt, Gegenstände zu tragen, die Verletzungen verursachen können.

Spielgewinn :

2 Gewinnsätze zu je 21 Punkten (2 Punkte Differenz), 3. Satz 15 Punkte (2 Punkte Differenz), keine Punktbegrenzung.

(Achtung: bitte den Spielplan beachten !!)

Zählweise :

Rally-Point-System

Auszeiten :

pro Satz stehen jedem Team zwei Auszeiten ( 30 sec.) zu.

Seitenwechsel :

Nach jeweils 10 gespielten Punkten in den ersten beiden Sätzen, nach jeweils 8 Punkten im dritten Satz erfolgt ohne Pause ein Seitenwechsel.

Satzpausen :

Dauer nach Absprache.

Seitenwahl, Aufschlagsrecht :

Der Gast wählt !!

Rotation :

Es gibt keine Rotation - nur eine Aufschlagreihenfolge.

Spielen des Balls :

Eine Mannschaft darf den Ball höchstens dreimal (eingeschlossen ist die Berührung durch den Block!!! ) berühren. Gleichzeitige Doppelberührungen, sowie Haltebälle sind erlaubt. Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden. Der Ball muss sauber geschlagen werden, er darf nicht gehalten (gehoben, getragen, geworfen...) werden.... ausgenommen sind die nach einem harten Angriff angenommenen Bälle. In diesem Fall darf der Ball in der ersten Abwehrreaktion im oberen oder unteren Zuspiel für einen kurzen Augenblick unsauber (auch mit der offenen Hand) gespielt werden.

Fehler:

Ein Spieler schlägt den Ball nicht sauber, ein Spieler lobt mit offener Hand oder den Fingern (der Ball darf mit der geschlossenen Faust bzw. der Fläche der Mittelfingerknochen "poke shot" über das Netz geschlagen oder gestoßen werden),

Netz :

Ein Spieler darf die gegnerische Spielfeldhälfte betreten bzw. mit irgendeinem Körperteil berühren, vorausgesetzt, er behindert nicht das gegnerische Spiel. Ein Übertreten gibt es nicht, da die Mittellinie fehlt. Das Netz darf nicht berührt werden, leichtere Touchierungen sollten allerdings nicht als Fehler geahndet werden!

Aufschlag :

Mit der Hand oder mit dem Arm, hinter der Grundlinie, innerhalb der Verlängerungen der Seitenlinien. Sichtblock ist nicht erlaubt. Die Sicht muss nach Aufforderung des Gegners freigemacht werden. Es ist kein Fehler, wenn der Ball beim Aufschlag das Netz berührt. Wenn der Ball, nachdem er hochgeworfen bzw. fallengelassen wurde, ohne Berührung auf den Boden fällt oder gefangen wird, zählt dieses als Aufgabe und das Aufgaberecht wechselt zum gegnerischen Team. Es ist kein weiterer Aufgabeversuch erlaubt. Eine vor dem Pfiff des Schiedsrichters ausgeführte Aufgabe wird annulliert und wiederholt.

Angriffsschlag :

Lobbälle und unsauber geschlagene Bälle (Ball nicht richtig getroffen) sind nicht erlaubt. Ein Angreifer darf einen Ball nur dann in die gegnerische Spielfeldhälfte pritschen, wenn die Flugbahn des Balles senkrecht zu seiner Schulter- und Hüftachse steht (Zuspielabsicht ist kein Fehler). Ein Zuspiel, bei dem die Zuspielabsicht deutlich zu erkennen ist s.o., wird bei Überquerung des Netzes nicht als Fehler gewertet.

Block :

Nach einem Blockkontakt (leichtes Touchieren zählt auch) darf eine Mannschaft den Ball noch zwei mal berühren, um ihn zurückzuspielen. Die zweite Ballberührung darf auch der Blockspieler ausüben.

Ball "aus" :

Der Ball ist "aus", wenn er vollständig außerhalb der Begrenzungslinien auf den Boden fällt (ohne die Linie zu berühren),  ... die Antennen, Spannseile, Pfosten oder das Netz außerhalb der Antennen berührt.

Wetter :

 Beim Beachvolleyball wird außer bei einem Gewitter (Spielverbot!!) bei jedem Wetter gespielt. Wetterbedingte Spielpausen sollte es nicht geben!

Spielunterbrechungen :

Bei Spielerverletzungen wird ein Spiel solange wie nötig unterbrochen. Der letzte Ball wird wiederholt!  Sollte ein Spiel aufgrund von Verletzungen nicht zu Ende gespielt werden können, so ist eine erneute Begegnung anzusetzen. Die bis zum Eintritt der Spielunterbrechung erzielten Punkte und Sätze werden bei der Neuansetzung weitergeführt.

Mehrfachspieler :

Es bleibt jedem Volleyballer überlassen, in wie vielen Mannschaften er spielen möchte.

Spielwochen :

 Die vom Spielleiter festgesetzten Spielwochen sind (möglichst) einzuhalten. Allerdings sollten sich die Mannschaften schon zu Saisonbeginn über eventuelle Spielplanänderungen aufgrund individueller Ferienplanungen einigen und Ausweichtermine vereinbaren.     Eine Woche vor dem Spieltermin sollte der Gast den Gastgeber anrufen, ob das Treffen stattfindet.

Spielverschiebungen :

Spielverschiebungen sind nur einmal pro Mannschaft pro angesetzter Begegnung erlaubt, Sollte das Spiel durch Verschulden einer Mannschaft nicht zustande kommen, wird diese mit zwei Minuspunkten, der Gegner mit zwei Pluspunkten (21:0/21:0/15:0) versehen.     Die jeweilige Heimmannschaft muss dem Spielleiter die nichtausgetragene Begegnung melden. Der Spielleiter ist verpflichtet, nicht bekannt gegebene Spielverlegungen als nicht ausgeführte Begegnungen zu werten und die Heimmannschaft mit zwei Minuspunkten zu versehen.  Spielabsagen am festgesetzten Spieltag selbst führen automatisch zum Spielverlust der absagenden Mannschaft und lassen das Ansetzen eines neuen Termins nicht mehr zu.

Organisation der Spiele :

Die Durchführung einer Begegnung in einer vom Spielleiter festgesetzten Spielwoche ist Aufgabe des Gastgeber. Er ist für den Aufbau, eine ordentliche Anlage und einen reibungslosen Ablauf verantwortlich. Auf unfallverhütende Maßnahmen ist zu achten.  Gespielt wird stets bei der erstgenannten Mannschaft auf dem Spielplan = Gastgeber. Sollte dies nicht möglich sein, können sich beide Mannschaften auf einen anderen Ort einigen, Bälle sollten von jeder Mannschaft selbst mitgebracht werden. Das Schiedsgericht und der Anschreiber werden vom Gastgeber gestellt. Ebenso sind nach Möglichkeit alle Linien von Linienrichtern zu besetzen. Das Mindestschiedsgericht besteht nach Möglichkeit aus 1 Schiri, 1 Anschreiber. Die Mannschaften können hinsichtlich des Schiedsgerichts auch eine andere Regelung treffen, z.B. dass der Gast den Schiedsrichter stellt.  In der Hobbyliga darf auch ohne ein Schiedsgericht gespielt werden, wenn beide Mannschaft das vorher vereinbaren. Neben dem Anschreiber sollte eine Anzeigetafel den jeweiligen Spielstand sichtbar machen, der Gastgeber ist zudem für das Zusenden der Spielberichtsbogen an den Spielleiter verantwortlich. Liegen dem Spielleiter die Spielberichtsbogen zum Ende einer Saison nicht vor, so muss er das Spiel für die Heimmannschaft als verloren werten.

Diese Regeln sind nicht zwingend! Sie sind als Entscheidungshilfe bei Unstimmigkeiten gedacht. Nur wenn Mannschaften sich nicht auf einen einheitlichen Modus einigen können sollten sie herangezogen werden.

 

Viel Spaß!

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